Informationen und Tipps zur Dominikanischen Republik

Ärztliche Versorgung

Die medizinische Versorgung ist nicht überall gewährleistet. Ernsthafte Erkrankungen und Verletzungen sollten in Privatspitälern oder im Ausland (USA oder Europa) behandelt werden. Krankenhäuser verlangen eine finanzielle Garantie, bevor sie Patienten behandeln (Kreditkarte oder Vorschusszahlung).

Badetücher

Die meisten Badehotels stellen den Gästen Badetücher für den Swimmingpool und meistens auch für den Strand (oft gegen Kaution) zur Verfügung.

Botschaft Dominikanische Republik

Embassy of the Dominican Republic, Weltpoststrasse 4, 3015 Bern
Tel. 031 351 15 85, Öffnungszeiten Montag bis Freitag 09.00 – 15.00 Uhr

Konsulat der Dominikanischen Republik, Löwenstrasse 65, 8001 Zürich
Tel. 043 818 93 44, Öffnungszeiten Montag bis Freitag 09.00 – 15.00 Uhr

Einreisebestimmungen

  • Dein Reisepass muss bei der Einreise mindestens eine 6-monatige Gültigkeit besitzen
  • Ein Notpass wird als Ausweisdokument akzeptiert
  • Ein Visum ist nicht erforderlich
  • Reisende müssen genügend Geldmittel für ihren Aufenthalt sowie ihre Wiederausreise (z. Bsp. Rückflugticket) nachweisen können
  • Die Ein- bzw. Ausreise ist durch ein Standardformular bei der Grenzpolizei zu bestätigen. Ein Teil der Touristenkarte wird von der Grenzpolizei abgetrennt. Deinen Abschnitt der Touristenkarte musst Du bei der Ausreise wieder der Grenzpolizei übergeben, daher solltest Du gut auf darauf achten.

Diese Bestimmungen gelten für Reisen bis zu einem Monat. Sollte Dein Aufenthalt länger andauern, musst Du eine Aufenthaltsverlängerung im Migrationsamt beantragen.

Feiertage/Festivals

  • Neujahr (Año Nuevo, 1. Januar)
  • Heilige Drei Könige (los Santos Reyes, 6. Januar)
  • Heilige Altagracia (Dia de la Altagracia, 21. Januar)
  • Geburtstag Duarte (Dia de Juan Pablo Duarte, 26. Januar)
  • Unabhängigkeitstag (Dia de la Independencia, 27. Februar)
  • Gründonnerstag (Jueves Santo, April)
  • Karfreitag (Viernes Santo, April)
  • Tag der Arbeit (Dia del Trabajo, 1. Mai)
  • Muttertag (Día de la Madre, Mai)
  • Fronleichnam (Corpus Christi, Juni)
  • Vatertag (Día del Padre, Juli)
  • Tag der Restauration (Día de la Restauración, 16. August)
  • Heilige Mercedes (Die de la Mercedesón, 24. September)
  • Tag der Verfassung (Dia de la Constitución, 6. Novenber)
  • Heiligabend (Nochebuena, 24. Dezember)
  • Weihnachten (Dia de Navidad, 25. Dezember)
  • Sylvester (Nochevieja, 31. Dezember)

Flug

  • Zürich – Punta Cana: 10:05 Std

Fotografieren

Die Dominikanische Republik hat viel an Motiven zu bieten, beginnend mit den schönsten Sandstränden, über wunderschöne Berglandschaften bis hin zu einzigartigen Personenaufnahmen. Wer Menschen fotografiert, sollte zuvor um Erlaubnis bitten. Dann allerdings lassen sich die Dominikaner zumeist gerne ablichten.

Geld und Devisen

Der Peso ist ausserhalb der Dominikanischen Republik nicht wechselbar. Zunehmend können der Euro und die Währungen Kanadas, der USA und Großbritanniens in der Dominikanischen Republik umgetauscht werden. Die Mitnahme von US-Dollar, dem 2. Zahlungsmittel in der Dominikanischen Republik, wird jedoch empfohlen.

Nur Banken, Wechselstuben, z. Bsp. an den Flughäfen und Hotels, die eine Genehmigung der Zentralbank haben, dürfen Geld wechseln. In den Büros der Western Union erhält man einen besseren Wechselkurs als in Banken oder Hotels. Die meisten Banken verfügen über Maestro-Automaten, an denen mit Kreditkarten Bargeld abgehoben werden kann. Es gibt auch einige Geldautomaten, die in das Maestro-System integriert sind und an denen mit der ec-/Maestro-Karte Bargeld bezogen werden kann.

Geschäftszeiten

Geschäfte öffnen werktags in der Regel von 09.00 bis 18.00 Uhr (manchmal auch bis 20.00 Uhr). In der ausgiebigen Mittagspause (etwa von 12.00 bis 14.30 Uhr) ist geschlossen. Sonnabends gehen die Öffnungszeiten nur bis mittags, oft 13.00 Uhr. Und Sonntags sind in dem katholischen Land die meisten Shops geschlossen.

Ausnahmen bestehen bei städtischen Einkaufszentren und bei kleinen Läden. Die Einkaufszentren schliessen manchmal erst um 21.00 Uhr und haben sogar Sonntags geöffnet.

In Restaurants gibt es Sonntags bis Donnerstags bis Mitternacht warme Küche. Am Wochenende bleibt der Herd meist bis 02.00 Uhr in der Nacht an (in Hotels eventuell sogar rund um die Uhr).

Gesundheit

Ein Notfallmedikament sollte mitgeführt und bei Fieber (Malariaverdacht) eingenommen werden. Ein geringes Malariarisiko besteht im ganzen Land. Ebenfalls existiert ein Denguefieber-Risiko.

Die meisten Durchfallerkrankungen sind durch eine angemessene Trinkwasser- und Lebensmittelhygiene vermeidbar. Achte bei Reisen in der Dominikanischen Republik auf besondere Hygienemassnahmen vor dem Verzehr von Obst und Gemüse, es sollte am besten frisch gekocht oder frisch selbst geschält sein. Das Leitungswasser ist im Land nicht als Trinkwasser geeignet. Empfohlen wird Trinkwasser in Plastikflaschen.

Hauptstadt

Santo Domingo

Impfungen

Detaillierte Informationen erhältst Du bei Deinem Arzt oder unter www.safetravel.ch. Schütze Dich mit einem guten Mückenmittel gegen Insektenstiche.

Kleidung

Empfehlenswert ist leichte, atmungsaktive und bequeme Kleidung. In den Abendstunden der Monate November bis Februar ist ein leichter Pulli angebracht. Abends sollte man wegen der Moskitos Strümpfe, lange Hosen und langarmige Hemden tragen.

Die Dominikaner sind sehr konservativ, was Kleidung betrifft. Daher sollten Urlauber ausserhalb der Hotelanlage auf Minirock oder Shorts verzichten. Mit diesen Kleidungsstücken wird man in der Regel nicht in Kirchen oder staatliche Büros eingelassen – und letztendlich outet man sich als unwissender Tourist. Man sollte sich dann nicht wundern, wenn man ständig (mehr als sonst) angesprochen wird.

Ausserhalb der Hotelresorts gilt das Sonnen oben ohne nicht nur als unschicklich, sondern ist gesetzlich verboten. Und dieses Verbot ist absolut ernst zu nehmen.

Mobiltelefon (Handy)

Funktioniert in der Regel ohne Probleme. Mobiltelefone schalten sich im Lande automatisch auf den Roamingpartner Orange um. Erkundige Dich zusätzlich bei Deinem Anbieter. Vor Ort kann man auch prepaid Karten kaufen.

Religion

Fast die gesamte Bevölkerung der Dominikanischen Republik gehört der römisch-katholischen Religion an.

Neben der eigentlichen Religion sind Aberglaube und Voodoo ebenfalls sehr verbreitet. Sie kamen durch den einstigen Sklavenhandel in das Land und haben heute noch in vielen Familien eine grosse Bedeutung. Im Nachbarland Haiti ist der Voodoo jedoch noch stärker ausgeprägt als auf der Dominikanischen Republik.

Shopping

Die Dominikanische Republik ist führend in der Karibik, wenn es um Shopping geht. Durchstöbere die Designer-Shops der Einkaufszentren von Santo Domingo, besuche die erlesenen dominikanischen und internationalen Boutiquen in Punta Cana und La Romana. Kunst und lokales Kunsthandwerk findest Du überall im Land. Die beste Auswahl findest Du in den Stadtzentren, z. Bsp. in den Galerien der Kolonialstadt oder in der Nähe des Zentralparks von Puerto Plata.

All jenen, die wenig Zeit haben, bieten die Ferienanlagen und Yachthäfen ebenfalls Einkaufsmöglichkeiten. Unterwegs kannst Du an den bunten Marktständen der Städte mit Obst und Gemüse vorbeischlendern. Besonders beliebt sind Bernstein- oder Larimarschmuck, Zigarren, Schokolade, Kaffee oder Mamajuana, der einheimische Likeur für alle Fälle.

Sprache

In Punta Cana und auch im Rest der Dominikanischen Republik ist die offizielle Landessprache Spanisch. Die meisten Menschen, die im Tourismus tätig sind, verstehen und sprechen Englisch.

Stromspannung

Die Spannung in der Dominikanischen Republik ist 110V / 60Hz, genau wie in den Vereinigten Staaten. Die Stecker haben die Norm der USA. Europäer benötigen Adapter, um die US-Steckdosen verwenden zu können.

Verhalten / Umgangsformen

Die europäische Ungeduld stösst bei den Dominikanern auf völliges Unverständnis. Falls irgendwo Schwierigkeiten auftreten, dann hört man von den Einheimischen oft den Satz „no hay problema“ (es gibt kein Problem), und das kostet oft Zeit. Wer sich etwas anpasst an die dominikanische Gelassenheit, der spart Nerven.

Ausserhalb von Stränden, Sportanlagen und Hotelanlagen sind Sport- und Badebekleidung unüblich. Aufreizende Kleidung bei Frauen wird oft von den Männern missverstanden. Oben ohne wird an den Touristenstränden der Hotels toleriert, verstösst aber gegen die Moralvorstellung der Einheimischen.

Visum

Für einen Aufenthalt bis zu einem Monat benötigst Du kein Visum. Sollte Dein Aufenthalt länger andauern, musst Du eine Aufenthaltsverlängerung im Migrationsamt beantragen.

Währung

Dominikanischer Peso (DOP). 100 DOP = ca. CHF 2.00.-

Zeitverschiebung

Der Zeitunterschied in der Dominikanischen Republik beträgt im Winter -5 Stunden, im Sommer -6 Stunden.

Zoll / Einfuhr Dominikanische Republik

Generelles Einfuhrverbot besteht für:

  • Obst
  • Gemüse
  • Fleisch- und Milchprodukte
  • Drogen

Zollfrei einführbar:

  • 200 Zigaretten oder 1 Schachtel Zigarren
  • 1 Flasche alkoholische Getränke mit max. Füllgewicht 2 Liter
  • Einfuhr von Landeswährung bis 20’000.- POD (Dominikanische Pesos) möglich
  • Einfuhr von Devisen unbeschränkt möglich, deklarierungspflichtig ab Gegenwert von 10’000.- USD
  • 2 geöffnete Flakons Parfum für den persönlichen Gebrauch
  • Geschenke im Gesamtwert von bis zu 100.- USD

Zoll / Einfuhr Schweiz

Zollfreigrenzen bei der Wiedereinreise in die Schweiz:

  • Persönliche Güter wie Kleidung, Kosmetika, Sportausrüstung, Kamera etc. in angemessener Menge und zum persönlichen Gebrauch
  • Waren/Geschenke im Gegenwert von CHF 300.-
  • 250 Stück Zigaretten/Zigarren oder 250 g Tabakfabrikate
  • 5 Liter alkoholische Getränke bis 18 Vol.-%
  • 1 Liter alkoholische Getränke über 18 Vol.-% (abgabefrei für Personen über 17 Jahre)

Werden die Freimengen an Alkohol und Tabakwaren überschritten und übersteigt der Geschenkwert aller mitgeführter Waren (Geschenke, Tabak, Alkohol) die Wertfreigrenze von CHF 300.-, sind diese Zoll- und Mehrwertsteuerpflichtig.

Nicht erlaubt ist die Einfuhr von:

  • gefälschten Markenartikeln (wie z. Bsp. Uhren, Designerartikel, Bekleidung, Raubkopien – diese werden am Zoll konfisziert)
  • Waffen
  • pyrotechnischen Gegenständen
  • gewissen Pflanzen, Tieren und Tierprodukten

Nach dem Washingtoner Artenschutzabkommen, dem die meisten europäischen Staaten verpflichtet sind, besteht im europäischen Heimatland striktes Einfuhrverbot für:

  • Schildpatt
  • Elfenbein
  • Korallen
  • Tierfelle und Tierhäute
  • Pelze
  • Schlangen- und Krokodilleder

Sie werden am Zoll beschlagnahmt.

Haftungsausschluss

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